Kompetenzzentrum Neurologie im Burgenland

Das Neurologische Rehabilitationszentrum (NRZ) Kittsee im nördlichen Burgenland hat sich als Kompetenzzentrum für Neurologie und Neurorehabilitation etabliert. Mit 100 Betten für die neurologische Rehabilitation bietet das Team um Prim. Dr. Nikolaus Steinhoff Patientinnen und Patienten aus ganz Österreich eine fachlich höchstqualifizierte medizinische und therapeutische Betreuung.

Individuelle Rehabilitation

Dabei erfolgt keine festgesetzte Therapie nach einheitlichem Schema, sondern der Rehabilitationsplan wird wirkungsorientiert an die individuellen Bedürfnisse angepasst. Die Behandlung entspricht dabei den neuesten medizinischen und therapeutischen Standards. Dazu gehören modernste medizinische Geräte, die national und international ihres gleichen suchen genauso wie umfassende diagnostische Möglichkeiten.

Ambulante Betreuung

Auch die ambulante Betreuung von Neurorehabilitationspatientinnen und -patienten ist Teil des Angebots. Mittels TeleNeuroRehabilitation (TeNeRe) kann die individuelle Weiterbetreuung und Wiederintegration nach dem Rehabilitationsaufenthalt erfolgen. Weiters bietet das NRZ Kittsee als Teil der Schmerzrehabilitation der OptimaMed Gruppe Kopfschmerzrehabilitation in Kooperation mit der PVA an.

Kooperation mit dem Landeskrankenhaus Kittsee

Durch die einzigartige, häuserübergreifende Zusammenarbeit des Neurologischen Rehabilitationszentrums mit dem benachbarten Landeskrankenhaus Kittsee mit interner, chirurgischer und intensivmedizinischer Abteilung ist eine ganzheitliche medizinische Betreuung gewährleistet.

Die Bereiche Labor, Röntgen, Interne und Urologie werden durch diese Kooperation abgedeckt, beide Häuser sind auch baulich mit einem eigenen Gang verbunden. Das bietet zusätzliche Sicherheit für unsere Patientinnen und Patienten. Durch diese direkte Anbindung ist es komplikationslos möglich, dass unsere Neurolginnen und Neurologen ihre Konsile im LKH Kittsee durchführen können.

Projekte

Das Team des NRZ Kittsee realisiert zahlreiche Projekte um das Angebot der Neurorehabilitation auszuweiten und zu vertiefen:

  • Schwerstbetroffenenrehabilitation
    Auf Grund der langjährigen Erfahrung von Prim. Dr. Steinhoff können auch schwerstbetroffene Patientinnen und Patienten in zwei dafür gewidmeten B-Betten neurologisch rehabilitiert werden.
  • In zwei weiteren, entsprechend gewidmeten Betten, erfolgt die, manchmal notwendige, neurologische Abklärung und Untersuchung, falls die Diagnose bei einzelnen Patientinnen und Patienten unklar ist. Hier wird auch abgeklärt, wie die neurologische Rehabilitation sicher und zielgerichtet weitergeführt werden kann.
  • Kopfschmerzrehabilitation und Organisation der Nachbetreuung
    Dies ist ein sehr wichtiger Teil der neurologischen Rehabilitation und kann während des Aufenthalts und nach der Entlassung angeboten werden. Es wird individuell auf den Bedarf der Kopfschmerzpatientinnen und -patienten eingegangen, um kurz- und langfristig möglichst Schmerzfreiheit zu erlangen.
  • Intensivierung der neurologischen Rehabilitation im nördlichen Burgenland
  • Entlassungsmanagement
    Gemäß der Maxime, dass die Entlassung schon bei der Aufnahme beginnt und beinhaltet Sozialberatung. Das gesamte Team arbeitet ab dem ersten Tag der Rehabilitation darauf hin, dass die Patientinnen und Patienten zu Hause wieder ein möglichst selbstständiges Leben führen können. Dafür findet ein intensive Beratung statt, in die auch die Angehörigen einbezogen werden. Ziel ist es, den Rehabilitationserfolg nachhaltig zu sichern.
  • Ambulante Versorgung nach der Entlassung
    Organisation der sicheren, sozialen und medizinischen Betreuung sowie der weiteren neurologischen Rehabilitation nach der Entlassung.
  • TeleNeuroRehabilitation
    Im Sinne des Casemanagements wird das Projekt TeNeRe, das seit 1996 zuerst an der Universitätsklinik für Neurologie, dann am LK Hochegg/NÖ durchgeführt wurde, wird nun am Neurologischen Rehabilitationszentrum Kittsee zur Verbesserung der Situation neurologischer Patientinnen und Patienten zu Hause fortgesetzt.
  • Interdisziplinäres präventives Sturzmanagement
    Sämtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden sensibilisiert und sind auf das Erkennen einer erhöhten Sturzgefahr bei unseren Patientinnen und Patienten geschult und leiten präventive Maßnahmen ein.
  • Logopädie und Hausaufgaben
    Zur Absicherung der Erfolge während den einzelnen logopädischen Sitzungen wird ein kontrolliertes Training für Patientinnen und Patienten mit Sprachstörungen im Haus angeboten. Dabei werden die Aufgaben umgesetzt und das weitere Üben für den Alltag trainiert.
  • Interdisziplinäres ATL-Training (Ergotherapie und Pflege)
    Das Trainieren der Aktivitäten des täglichen Lebens bringt den Patientinnen und Patienten größtmögliche Selbstständigkeit im Alltag zurück.
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